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Psychotherapie

Psychotherapie

Einige körperliche Beschwerden haben ihre Ursache in der Psyche, denn diese kann ebenso erkranken wie der Körper. Häufig wird die Ursache nicht erkannt und es werden lediglich ihre Symptome behandelt. Durch langjährige Erfahrung kann ich Symptome dieser Art erkennen und deuten und weiterführende Schritte einleiten, sodass sich Krankheitsbilder mit psychologischen Ursachen lindern und heilen lassen und die Lebensqualität meiner Patienten und auch deren Angehörigen wieder hergestellt werden kann.

Im Folgenden werden einige psychische Störungen / Erkrankungen knapp vorgestellt, mit welchen ich mich während meiner mehrjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung intensiv befasst habe und die anhand ihres Schweregrades oder ihrer Dauer einer psychotherapeutischen Behandlung mitunter bedürfen:

Die Depression – eine Verdunkelung des Lebens

Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie ist nahezu altersunabhängig vertreten. Zu ihren Symptomen gehören mitunter Antriebslosigkeit, Apathie, Freudlosigkeit, Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Selbstentwertung, Mutlosigkeit, fehlende Entspannung, mangelnde Motivation, ständiges und ergebnisloses Grübeln, Verdauungsschwierigkeiten, sexuelle Störungen, chronische Schmerzen und ständige Anspannung (auch einzelner Körperpartien). Die Symptome können sehr variieren und unterschiedlich vertreten sein.

Die Anpassungsstörung – nicht wissen, wie man mit einer Situation umgehen kann

Der Gründe der Anpassungsstörung sind meist außerordentliche (oft kurzfristige) Lebensumstände wie Wechsel oder Verlust des Arbeitsplatzes, Tod oder Trennung von einer geliebten Person oder ein anderer signifikanter Wechsel der Lebensumstände. Die Symptome der Anpassungsstörung ähneln der Depression. Jeder Mensch verarbeitet Situationen wie die Beschriebenen unterschiedlich. Bei manchen löst diese Störung Angstzustände, sozialer Rückzug, ständige Müdigkeit, Unmöglichkeit der Bewältigung alltäglicher Aufgaben, Missbrauch von Genuss- oder Rauschmitteln, Mangel der Vorausplanung und fehlende Lebensperspektive u.v.m. aus.

Die psychoonkologische Berhandlung – ein Weg gegen und mit dem Krebs

Eine Krebserkrankung stellt in jedem Fall eine enorme psychische Belastung dar. Die psychoonkologische Berhandlung kann ab der Diagnosestellung und während der medizinischen Therapie ein wichtiger, unterstützender und begleitender Faktor sein. Sie hilft dem Patienten von Beginn an die Situation zu bewältigen, bewahrt ihn vor sozialer Isolation, begleitet ihn durch alle Veränderungen und Ängste und vermittelt positiv zwischen Patient und Arzt.

Ohne erkennbaren Grund erkranken – Die Somatisierungsstörungen

Wenn über längere Zeit körperliche Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme, Herz-Kreislauf-Schwierigkeiten, Gelenkschmerzen, sonstige Organerkrankungen und andere Leiden vorliegen, für die keine medizinischen Ursachen erkennbar sind, können sog. Somatisierungsstörungen vorliegen. Die Problematik liegt hier nicht nur in den ständigen partnerschaftlichen, familiären und beruflichen Spannungen, die sich aus dem ständig „diffusen Erkranktsein“ ergeben, sondern auch in der Weigerung des Betroffenen, seine Erkrankung der Psyche zuzuschreiben. Es handelt sich hier um eine ernstzunehmende Situation, die nichts mit Einbildung zu tun hat. Die Somatisierungsstörungen (altgriech. krankhafte Übertragung auf den Körper) kann nur psychotherapeutisch bewältigt werden.

Unerklärliche Panik – Die Angsterkrankung

Menschen, die an einer Angsterkrankung leiden, bekommen Panikattacken in verschiedenen Situationen wie Räume betreten oder überqueren, vor Menschen, Begegnungen, Gegenständen, eigentlich harmlosen Situationen u.v.m. – sie bekommen Atemnot, Schweißausbrüche, Beklemmungen oder gar Todesangst.

Wenn Sie die beschriebenen oder andere Symptome an sich selbst beobachtet haben, scheuen Sie sich nicht, diese offen und detailliert anzusprechen, damit Sie eine für Sie wertvolle Hilfe erhalten können.

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